Weimarer Gespräche
Für eine Transformation des Schulsystems
Auf Schloss Ettersburg erarbeiten wir Vorschläge für neue Problemlösungen mit hohem Innovationsgrad, die sich deutlich von den herkömmlichen Lösungsansätzen unterscheiden.
Das deutsche Bildungssystem steht vor großen Herausforderungen.
- Seit Jahrzehnten wird auf den immer gleichen Wegen versucht, Veränderungen im Schulsystem herbeizuführen – trotz erwiesener Erfolglosigkeit.
- Für die Transformation des Schulsystems braucht es völlig neue Ideen und Konzepte.
- Wir schaffen Orte, an denen wir gemeinsam mit Pionieren der Schultransformation neue Vorschläge entwickeln und Wissen verbreiten können.
Die Erfahrung der letzten Jahrzehnte zeigt, dass kleinteilige Reformen im Rahmen der begrenzten Spielräume des bestehenden Schulsystems nicht zum Erfolg führen. Doch mangels Alternativen drehen sich die Diskussionen um das „Wie“ der Schulinnovation im Kreis.
Stattdessen sind ambitionierte neue Ansätze gefragt, die nicht davor zurückschrecken, strukturellen Innovationsblockaden mit der Entwicklung neuer Strukturen zu begegnen.
Einmal im Jahr laden wir einen Kreis herausragender Expert:innen aus Schulsystem, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zu einer Konferenz auf Schloss Ettersburg bei Weimar ein. Vier Tage lang entwickeln wir in der Gruppe neue Lösungsansätze, die gleichermaßen innovativ wie praktisch umsetzbar sind.
Unsere Initiativen
„Masterplan für Transformation“
17. – 20. August 2026
Schloss Ettersburg
Immer mehr Akteure arbeiten an einer grundlegenden Transformation des deutschen Schulsystems.
Doch bislang fehlt ihnen eine gemeinsame Theory of Change. Abgestimmtes, zielgerichtetes Handeln ist so kaum möglich. Das wollen wir ändern. Auf Grundlage der Forschung zu Systemtransformation werden wir in Weimar ein gemeinsames Verständnis der Natur gesellschaftlicher Systeme entwickeln, Modelle für erfolgreiche Systemtransformation sowie Strategien vorstellen, mit denen solche historischen Prozesse erfolgreich beeinflusst und beschleunigt werden können.
„Eine neue Trägerstruktur für Schulen“
01.09. – 04.09.2025
Schloss Ettersburg
Der historisch gewachsene Aufbau des deutschen Schulsystems mit seinen fragmentierten Zuständigkeiten und der Trennung von inneren und äußeren Schulangelegenheiten erweist sich zunehmend als dysfunktional und als Bremse für Lernen und Innovation.
Statt punktueller Reformen braucht es einen ganz neuen Typ Schulträger, der sozial-unternehmerisch agieren kann und über die nötigen Spielräume für innovatives Handeln verfügt. Dabei können wir von internationalen Beispielen viel lernen. Die Ergebnisse unserer Tagung stellen wir in einem Diskussionspapier vor.
„Schule als Plattform“
Unsere heutigen Schulen sind zutiefst von ihrer Herkunft aus dem Industriezeitalter geprägt. Mit ihrer überkommenen Gestalt wirken sie in der Informationsökonomie des 21. Jahrhunderts immer mehr wie aus der Zeit gefallen.
Soll diese Kluft geschlossen werden, können Schulen sich an den innovativsten Unternehmen unserer Zeit orientieren: den digitalen Plattformen. Plattformdenken bedeutet für Schulen, sich als offene Infrastruktur zu begreifen, die auch externen Anbietern zur Verfügung gestellt wird, um ein viel umfangreicheres, diverseres und anpassungsfähigeres Lernangebot zu schaffen, als es dem heutigen Schulsystem möglich ist.
„Mission: Bildung“
„Missionsorientierte Innovationspolitik“ ist als ein neuartiges politisches Instrument für die Bearbeitung der größten gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit entwickelt worden.
Im Bildungsbereich ist der Ansatz noch weitgehend unbekannt. Doch wir glauben, dass es mit Missionen gelingen kann, auch in der Bildung eine neue Entwicklungsdynamik zu entfesseln. Wie eine solche Mission konkret gestaltet sein kann, haben wir beispielhaft anhand einer Mission ‚100 Prozent Lesekompetenz in der Grundschule‘ illustriert.
„Schule als Plattform“
Unsere heutigen Schulen sind zutiefst von ihrer Herkunft aus dem Industriezeitalter geprägt. Mit ihrer überkommenen Gestalt wirken sie in der Informationsökonomie des 21. Jahrhunderts immer mehr wie aus der Zeit gefallen.
Soll diese Kluft geschlossen werden, können Schulen sich an den innovativsten Unternehmen unserer Zeit orientieren: den digitalen Plattformen. Plattformdenken bedeutet für Schulen, sich als offene Infrastruktur zu begreifen, die auch externen Anbietern zur Verfügung gestellt wird, um ein viel umfangreicheres, diverseres und anpassungsfähigeres Lernangebot zu schaffen, als es dem heutigen Schulsystem möglich ist.
„Mission: Bildung“
„Missionsorientierte Innovationspolitik“ ist als ein neuartiges politisches Instrument für die Bearbeitung der größten gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit entwickelt worden.
Im Bildungsbereich ist der Ansatz noch weitgehend unbekannt. Doch wir glauben, dass es mit Missionen gelingen kann, auch in der Bildung eine neue Entwicklungsdynamik zu entfesseln. Wie eine solche Mission konkret gestaltet sein kann, haben wir beispielhaft anhand einer Mission ‚100 Prozent Lesekompetenz in der Grundschule‘ illustriert.
Downloads & Links
Hintergrund-Material
Hier finden Sie Dokumente, mit denen Sie sich einen Überblick zu den Weimarar Gesprächen machen können.
Downloads
Quality in School Trusts:
A Comparative Study in Four Countries.
Daniel Muijs, Queen’s University Belfast
Links
Networked Improvement in the US and England:
A New Role for the Middle Tier.
Joshua L. Glazer, Toby Greany,
Megan Duff & William Berry
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Quality in School Trusts:
A Comparative Study in Four Countries.
Daniel Muijs, Queen’s University Belfast
Networked Improvement in the US and England:
A New Role for the Middle Tier.
Joshua L. Glazer, Toby Greany, Megan Duff & William Berry
Team
Dr. Tobias Ernst ist Vorstandsvorsitzender der Stiftung Kinder Forschen und Mitglied im Vorstand des Bundesverbandes Innovative Bildungsprogramme e.V.
In früheren Stationen arbeitete er u.a. als Geschäftsführer von Kiron Open Higher Education gGmbH und als Stellvertretender Geschäftsführer bei der Teach First Deutschland gGmbH sowie als Projektleiter der Bertelsmann Stiftung.
Eileen Egbert unterstützt die Organisation der Weimarer Gespräche in der Funktion als Projektassistenz.
Zuvor war sie als freiberufliche Dozentin und Organisatorin von Bildungsveranstaltungen tätig, unter anderem für die Konrad-Adenauer-Stiftung sowie für Education Y.
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